Angst nachts beruhigen: 7 Techniken, die helfen
Nachts wird der Tag still und der Kopf laut. Du bist nicht kaputt — das Alarmsystem läuft noch. Sieben Wege zurück.
1. Ausatmung verlängern (4-7-8)
4 ein durch die Nase, 7 halten, 8 aus durch den Mund. Lange Ausatmung aktiviert „Rest and Digest“. 4–6 Zyklen.
2. Physiologischer Seufzer
Einatmen, kleiner zweiter Schluck Luft, langer Seufzer. Zwei–drei Runden senken die Erregung oft in einer Minute.
3. Muskeln lösen
Ab den Füßen: fünf Sekunden anspannen, loslassen. Waden, Oberschenkel, Bauch, Hände, Schultern, Gesicht.
4. 5-4-3-2-1
5 sehen, 4 fühlen, 3 hören, 2 riechen, 1 schmecken. Raus aus dem „Was wäre, wenn“.
5. Sorgen verschieben
Wenn das Gehirn lösen muss: aufschreiben, morgen zu fester „Sorgenzeit“ ansehen.
6. Nicht auf die Uhr schauen
Die Uhr addiert Druck. Wegdrehen. Ruhe zählt trotzdem.
7. Wenn du wach bist: aufstehen
Nach ~20 Minuten Bett verlassen, dimmes Licht, etwas Ruhiges. Bett = Schlaf schützen.
Kommt Nachtangst oft, hilft tägliche Mini-Praxis: Stimmung, Atmung, kreisende Gedanken. Dafür ist Safe Space gebaut.
Safe Space ist ein Selbsthilfe-Tool, kein Medizinprodukt und kein Ersatz für professionelle Hilfe. In einer Krise: Notdienst oder Telefonseelsorge.